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Gerwisch

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Gerwisch - hier lebten schon vor 150000 Jahren Menschen

Entlang der Elbe sind es gut vier Kilometer bis nach Gerwisch, dem zweitgrößten Ortsteil der Einheitsgemeinde. Kaum zu glauben, aber hier siedelten schon vor 150000 Jahren Menschen, was durch den berühmten Gerwischer Faustkeil, der bei Ausgrabungen gefunden wurde, bestätigt wird.

 

Dann tauchen erst wieder zu Beginn des 1. Jahrtausend nach Christus Spuren menschlichen Lebens auf.  Die erste schriftliche Erwähnung  über ein Dorf an der alten Landstraße nach Burg erfolgte 992 als  „Grobizi“. In dem Wort steckt der slawische Wortstamm „grob“. Das bedeutet „Stätte am Graben oder Grab“. 1176 erwähnt der Magdeburger Erzbischof Wichmann erstmals das Dorf Grobiske, später ist dann die Rede von „Gherwitz“ beziehungsweise „Jerwitz“.


1825 wurde der Ort bei einem Brand völlig vernichtet. Da aber zwei Kilometer östlich die Chaussee Magdeburg – Burg gebaut worden war, errichtete man dort das neue „Gerwisch“.  Im Laufe der folgenden Jahre entstanden hier eine Zuckerfabrik, eine Kiesgrube und eine Konservenfabrik. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde von den Preußen ein großes Munitionsdepot eingerichtet. Bis heute ist Gerwisch – gemessen an seiner Größe – ein prosperierender Industriestandort geblieben.

 

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